Sonnenschutzfilter

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Sonnenschutzfilter

Es ist schon ein Hohn, dass Sonnenschutzfilter die mit Lichtschutzfaktor einen Schutz vor Hautkrebs vorgaukeln, selbst krebserregend und somit Verursacher von Krebs sind. 4-MBC, 4-Methylbenzylidencampher, ist ein solcher, ebenso wie BP-3, dessen Kurzbezeichnung für Benzophenon-3 steht. Benzophenone-3 ist auch gleich Oxybenzon. Auch der Lichtschutzfilter OMC, der in der Kurzform fast schon harmlos erscheint, erscheint dagegen mehr als nur bedenklich, wird auf die Abkürzung verzichtet. Ausgeschrieben steht OMC für Octyl Methoxycinnamat.

Weitere riskante Stoffe in Sonnenschutzprodukten

Nicht nur die Sonnenschutzfilter selbst sind höchst bedenklich. Neben dem Lichtschutzfaktor sorgen gerade im vermeintlichen Schutz vor Hautkrebs weitere Substanzen für Aufsehen. Deshalb sind ebenfalls zu benennen Triethanolamin, ein pH-Regulator, der Leber und Nieren schädigen kann, die Haut sowie die Augen reizt. Coumarin, ein Parfümstoff, der Schleimhäute reizt und ebenfalls auch in höherer Konzentration Leber und Nieren schädigen kann. Als ätherisches Öl Coumarin Green gilt eine niedrige Konzentration jedoch relativ ungefährlich. Für die Konservierung wird häufig Butylhydroxytoluol eingesetzt, welches oft Allergien auslöst. In Amerika unzulässig, in Europa zulässig Isoamyl-p-methoxycinnamat, ein UVB-Filter, bekannt für seine allergieauslösende Wirkung, insbesondere unter Sonnenlicht. Giftig und reizend sind Methylisothiazolinon sowie Methylchlorisothiazolinon, beides Konservierungsstoffe, die Allergien verursachen können. Neben diesen finden sich auch weitere schädigende Substanzen leider immer wieder in Sonnenschutzprodukten, die als Verursacher von Krebs in Frage kommen. Es wäre also sinnvoll, sich nach einem Sonnenschutz umzuschauen, der zwar effektiv ist, aber keine solch gravierenden Krankmachpotenziale in sich trägt.

Alternativensuche

Prinzipiell gibt es die Möglichkeit, einen mineralischen Sonnenschutzfilter zu verwenden. Diese kommen häufig in Naturkosmetik oder in Biokosmetik vor. Jedoch muss man auch hier Vorsicht walten lassen, wie unlängst die Dokumentation Ungeschminkt – Die schmutzige Welt der Kosmetik zu erfahren war. Wo Bio- und Naturkosmetik drauf steht und als zertifiziert angepriesen wird, muss noch lange nicht nur Bio und Natur drin stecken. Naturkosmetische bzw. Marken mit Biokosmetik unterteilen in mineralischen Lichtschutz ohne und mit Nanopartikel. Die sind jedoch auch umstritten, scheinen allerdings im Vergleich zu synthetischem Lichtschutz das deutlich geringere Übel zu sein. Eine Restunsicherheit bleibt also beim Schutz vor Hautkrebs durch Sonnenbestrahlung. Wenn Kosmetik wie Sonnencremes wegen ihrer Inhaltsstoffe ebenfalls krebserregend sein können, kann man alternative Produkte mit mineralischem Schutzfilter bevorzugen, muss jedoch abwägen, wie hoch man das Risiko der bislang noch wenig erforschten Nanopartikel für sich selbst einstuft. Deshalb sollte man Produkte, die mögliche Verursacher von Krebs enthalten, meiden bzw. nur in Maßen verwenden und sich vor massiver Sonnenstrahlung schützen, durch entsprechende Kleidung, kein intensives Sonnen und sich wie auch der Haut öfter mal einen Platz im Schatten gönnen. Hier finden Sie eine Zusammenfassung über mineralischen Sonnenschutz und Nanopartikel.

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